Episode 3: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 1: Unterwegssein statt Schlendern und Schauen

Am ersten Tag meiner Runde um die Rhön laufe ich vom Grabenhöfchen über die Milseburg bis nach Schwarzbach. Der erste Tag ist mit 15 Kilometern recht kurz. Allerdings beginnt er auch erst am Mittag, da ich noch von zu Hause in die Rhön angereist bin. … Mehr Episode 3: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 1: Unterwegssein statt Schlendern und Schauen

Episode 4: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 2: Lange Wege brauchen gute Proviantplanung

Der zweite Tag führt von Schwarzbach über Tann nach Andenhausen. Es ist die längste Tagesetappe. Immer öfter habe ich den Eindruck, ein Anstieg nur eingebaut ist, damit die Tour mehr Höhenmeter aufweist.
Recht erschöpft erreiche ich Tann. Ich hatte mich auf den Ort gefreut, aber letztlich verbrauche ich viel Zeit und Kraft um am Ortsende einen Supermarkt zu finden. Ich laufe danach noch etwa acht Kilometer bis Andenhausen, wo ich eine gut durchdachte und ausgestattete Unterkunft finde. … Mehr Episode 4: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 2: Lange Wege brauchen gute Proviantplanung

Episode 5: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 3: Die Anstrengung zermalmt die Muße

Der lange Weg von gestern steckt mir noch in den Knochen. Ich bin heute auf dem kürzeren Weg mehr erschöpft als gestern auf der langen Etappe. Ich kann die Rhön nicht so sehr genießen, wie ich es erhofft hatte. Zu schwer trage ich an meinem Rucksack. Zudem schmerzt der linke Fuß. Ich habe mir auf dem Weg nach Tann eine Blase gelaufen. Gestern habe ich mir Wege gewünscht, die nicht so steil sind. Wege, die kein hohes Gras haben, das mittags noch nass ist. Heute nun habe ich diese Wege: Breite sonnenerhitzte Schotterwege. Grober Schotter, der die Schritte mühsam macht. Die Anstrengung zermalmt die Muße. Das ist für mich die Beschreibung dieser Wege. … Mehr Episode 5: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 3: Die Anstrengung zermalmt die Muße

Episode 6: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 4: Die Worte warten in der Landschaft

Am vierten Tag meiner Wanderung durchquere ich Frankenheim und die Lange Rhön. Ich hatte überlegt einen Umweg zum Eisgraben zu laufen, aber das sind für heute zu viele Kilometer. Am Stirnberg nehme ich mir die Zeit über das Schreiben in und mit der Natur nachzudenken. … Mehr Episode 6: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 4: Die Worte warten in der Landschaft

Episode 7: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 5: Was denkt die Natur über Wanderer?

Am fünften Tag schließt sich meine Runde. Vom Roten Moor aus geht es über die Wasserkuppe zurück zu meinem Ausgangspunkt Grabenhöfchen.

Auf diesem Teilstück beschäftigt mich die Begegnung mit dem Roten Moor. Die Schautafeln dort erklären erbarmungslos wie das Moor durch Menschen zerstört wurde. Wie würde die Region aussehen, wenn Entscheidungen nicht ausschließlich durch Menschen getroffen würden? … Mehr Episode 7: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 5: Was denkt die Natur über Wanderer?

Sommer (Ersatznotizbuch)

Blitzeblauer, sonnigtrockener Sommer. Als ich loslaufe, zieht plötzlich eine einzige kräftig dunkle Wolke auf und mir fällt das für den Nachmittag vorhergesagte Gewitter ein. Hätte ich doch die Regenjacke einpacken sollen? Ich hatte mir auch einmal vorgenommen, immer einen leichten Schal oder einen dünnen Wollpullover im Rucksack zu haben. Bei dem Vorsatz ist es wohl … Mehr Sommer (Ersatznotizbuch)

Alfred Wainwright „A pictorial guide to the Lakeland Fells“ (1958)

Ich bin durch die außerordentlichen Postkarten von Colin Baxter und die beeindruckende Malerin, Autorin und Naturschützerin Beatrix Potter auf den Lake District aufmerksam geworden. Erst später habe ich auch Alfred Wainwright und seine Wanderführer „A pictorial guide to the Lakeland Fells“ entdeckt. A pictorial guide to the Lakeland Fells ist eine bisher nur auf Englisch … Mehr Alfred Wainwright „A pictorial guide to the Lakeland Fells“ (1958)

„Der lebende Berg“ : Mit Nan Shepherd durch die Cairngorm Mountains (1945 / 1977)

Einige Tage nachdem ich mir Robert Macfarlanes Einleitung erarbeitet habe, stelle ich mir ein improvisiertes schottisches Picknique zusammen, Scones, Teekanne und Erdbeer-Pfefferminz-Marmelade, setze mich an den knisternden Kamin und beginne Nan Sheperds „Der lebende Berg“ noch einmal von vorn. „Der Sommer auf dem Hochplateau kann köstlich wie Honig sein, ebenso eine drückende Heimsuchung. Für die, … Mehr „Der lebende Berg“ : Mit Nan Shepherd durch die Cairngorm Mountains (1945 / 1977)

Heinrich Heine „Reisebilder erster Teil: Die Harzreise“ (1826)

Im Jahre 1824 macht Heinrich Heine eine ausgedehnte Reise von Göttingen über den Brocken im Harz nach Weimar [1]. Der Rückweg führt ihn über Eisenach und Kassel zurück nach Göttingen. Eine Strecke von etwa 500 Kilometern. Einen Teil davon fährt er mit der Postkutsche, aber weite Strecken geht er zu Fuß. Den Anfang der Reise … Mehr Heinrich Heine „Reisebilder erster Teil: Die Harzreise“ (1826)