Ich

Das, was ich quasi schon immer mache ist schreiben. Lange war mir nicht wirklich klar, dass auch mein Schreiben eine echte Tätigkeit ist. Ich mache es einfach schon immer. Natürlich wusste ich, dass es Schriftsteller gibt, aber dass ich selbst auch so etwas sein könnte, das war irgendwie außerhalb meiner Vorstellung.

Zudem kamen mir meine Geschichten nie gut genug für eine Veröffentlichung vor oder ich wusste keinen Weg, wie ich das anfangen soll. Und es gibt doch schon so viele „richtige“ Schriftsteller, die so, soo viele Geschichten geschrieben haben. Überhaupt, wann ist man eigentlich ein Schriftsteller? Gilt ein Blog schon als Schreiben oder muss ich ein gedrucktes Buch in einer Buchhandlung vorweisen können?

Viel zu lange habe ich mich mit solchen Fragen beschäftigt. Jetzt gebe ich meinen Texten einen Platz. Ich schreibe sie ja sowieso! Warum nicht anderen die Chance geben sie zu lesen?

Die ersten öffentlichen Texte schrieb ich auf einem Blog über meinen Gartenalltag: UhlesGartengedanken. Dabei entdeckte ich mit jedem neuen Jahr neue Pflanzen und Zusammenhänge. Sie waren schon immer da – ich habe sie nur nicht gesehen. Mein Garten und ich sind nur ein kleiner Teil dessen, was an Natur um mich herum wächst und lebt.

So veränderte sich im Laufe dieser Jahre auch mein Schreiben. Die Saatgutlisten lasse ich nun häufiger im Gemüsegarten zurück und mache mich auf, um der Landschaft als Ganzes zu begegnen. Mit Thermoskanne und Notizblock entdecke ich das NaturSchreiben.