Wald

In meinem Kopf ist Wald der Ausdruck für Natur, für dem Wetter verbunden oder ausgesetzt sein, je nach Sonne oder Regen. Für unberührt. Sich selbst überlassen. Der Ort für mir unbekannte Tiere und Geräusche. Der Ort für Schutz, Geborgenheit aber auch für furchtsame Abende, wenn es dunkel wird und ich allein in der offenen Schutzhütte sitze. Jedes Knacken kann ein Wildschwein sein, das sich genauso erschreckt wie ich oder der Förster der mich verjagt, weil es eine Gesetzesverordnung gibt, die den Aufenthalt in Schutzhütten nach 22 Uhr untersagt.

Lichte, Naturpark Knüll, Mai 2022


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