Vom Knüllköpfchen zum Eisenberg – Unterwegs auf dem Lulluspfad X16

1Es ist ein schöner Tag geworden. Frisch und sonnig. Von Anfang an habe ich das Ziel vor Augen: Den Fernmeldeturm auf dem Eisenberg. Ich bin heute auf einem für mich ganz neuen Weg unterwegs, dem X16 vom Edersee zur Hohen Sonne auf dem Rennsteig. Meine Wanderung vom Knüllköpfchen zum Eisenberg ist Teil dieser Strecke. Die … Mehr Vom Knüllköpfchen zum Eisenberg – Unterwegs auf dem Lulluspfad X16

Von Homberg (Efze) bis zum Knüllköpfchen – Unterwegs auf dem Löwenweg

1 Die Idee Anfangs war ich in den Wäldern der Umgebung einfach so unterwegs und schrieb auf, was mir begegnete. Immer wieder traf ich dabei auf die Beschilderung X2. Sie gehört in Nordhessen zum Löwenweg von Warburg an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen nach Alsfeld im Vogelsberg führt. Die Wegführung ist identisch mit dem überregionalen Hessenweg … Mehr Von Homberg (Efze) bis zum Knüllköpfchen – Unterwegs auf dem Löwenweg

Episode 2: Muss ich erst sämtliche Tiere und Pflanzen kennen, bevor ich über die Natur schreiben darf?

Dieser Posdcast basiert auf meinem Blog-Artikel Muss ich erst sämtliche Tiere und Pflanzen kennen, bevor ich über die Natur schreiben darf? – Ein Selbstversuch zum Nature Writing Die Erstellung des Podcasts und das Einsprechen erfolgte durch die Plattform WordPress.

Episode 3: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 1: Unterwegssein statt Schlendern und Schauen

Am ersten Tag meiner Runde um die Rhön laufe ich vom Grabenhöfchen über die Milseburg bis nach Schwarzbach. Der erste Tag ist mit 15 Kilometern recht kurz. Allerdings beginnt er auch erst am Mittag, da ich noch von zu Hause in die Rhön angereist bin. … Mehr Episode 3: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 1: Unterwegssein statt Schlendern und Schauen

Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 5: Was denkt die Natur über Wanderer?

Der letzte Morgen serviert mir das allergruseligste Frühstück auf meiner Wanderung. Da hilft auch viel Orangensaft nichts mehr. Selbst die Abreise ist mühsam. Die Wirtin erklärt völlig selbstverständlich, dass der Rechner etwa 10 Minuten braucht, bis er startklar ist und sie die Rechnung ausdrucken kann. Nur weg von hier! Das Ziel meiner Rhönrunde rückt in … Mehr Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 5: Was denkt die Natur über Wanderer?

Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 4: Die Worte warten in der Landschaft

Es ist das erste Mal, dass ich vom Frühstück überhauptgarnichts mitnehmen kann. Ob die Familie selbst auch latschige Aufbackbrötchen vom Discounter isst? Die Oma des Hauses ist als Bewacherin für mich abgestellt. Aber vielleicht ist auch der Rest der Familie froh, dass sie sie Mal eine halbe Stunde los sind und sie ihre alten Geschichten … Mehr Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 4: Die Worte warten in der Landschaft

Episode 4: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 2: Lange Wege brauchen gute Proviantplanung

Der zweite Tag führt von Schwarzbach über Tann nach Andenhausen. Es ist die längste Tagesetappe. Immer öfter habe ich den Eindruck, ein Anstieg nur eingebaut ist, damit die Tour mehr Höhenmeter aufweist.
Recht erschöpft erreiche ich Tann. Ich hatte mich auf den Ort gefreut, aber letztlich verbrauche ich viel Zeit und Kraft um am Ortsende einen Supermarkt zu finden. Ich laufe danach noch etwa acht Kilometer bis Andenhausen, wo ich eine gut durchdachte und ausgestattete Unterkunft finde. … Mehr Episode 4: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 2: Lange Wege brauchen gute Proviantplanung

Episode 5: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 3: Die Anstrengung zermalmt die Muße

Der lange Weg von gestern steckt mir noch in den Knochen. Ich bin heute auf dem kürzeren Weg mehr erschöpft als gestern auf der langen Etappe. Ich kann die Rhön nicht so sehr genießen, wie ich es erhofft hatte. Zu schwer trage ich an meinem Rucksack. Zudem schmerzt der linke Fuß. Ich habe mir auf dem Weg nach Tann eine Blase gelaufen. Gestern habe ich mir Wege gewünscht, die nicht so steil sind. Wege, die kein hohes Gras haben, das mittags noch nass ist. Heute nun habe ich diese Wege: Breite sonnenerhitzte Schotterwege. Grober Schotter, der die Schritte mühsam macht. Die Anstrengung zermalmt die Muße. Das ist für mich die Beschreibung dieser Wege. … Mehr Episode 5: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 3: Die Anstrengung zermalmt die Muße

Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 3: Die Anstrengung zermalmt die Muße

Am nächsten Morgen bringt die Vermieterin mir einen Korb mit vielseitigem und sehr reichhaltigem Frühstück. Es ist wirklich alles dabei, was man sich wünschen kann. Damit bin ich den ganzen Tag versorgt! Nach den 25 Kilometern gestern, habe ich heute nur ein kurzes Teilstück von nur 15 Kilometern bis zur nächsten Unterkunft. In der Region … Mehr Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 3: Die Anstrengung zermalmt die Muße

Episode 6: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 4: Die Worte warten in der Landschaft

Am vierten Tag meiner Wanderung durchquere ich Frankenheim und die Lange Rhön. Ich hatte überlegt einen Umweg zum Eisgraben zu laufen, aber das sind für heute zu viele Kilometer. Am Stirnberg nehme ich mir die Zeit über das Schreiben in und mit der Natur nachzudenken. … Mehr Episode 6: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 4: Die Worte warten in der Landschaft

Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 2: Lange Wege brauchen gute Proviantplanung

Ich habe fürchterlich geschlafen. Eigentlich habe ich sogar den Eindruck, ich hätte gar nicht geschlafen. Aber das Teekochen mit dem Tauchsieder klappt. Das nimmt mir einen Stein von der Seele. Eine Teepause ist für mich so tröstlich und kraftspendend, dass ich sehr bedrückt losgelaufen wäre, wenn ich ohne gutgefüllte Teekanne laufen müsste. Das Frühstück ist … Mehr Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 2: Lange Wege brauchen gute Proviantplanung

Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 1: Unterwegssein statt Schlendern und Schauen

Der Hochrhön-Fernwanderweg Der Hochrhöner ist ein Fernwanderweg, der die Rhön in Süd-Nord-Richtung von Bad Kissingen nach Bad Salzungen durchquert (176 km) Wikipedia. Alternativ kann man den Hochrhöner auch als Rundweg von der Wasserkuppe über Milseburg, Tann, Schwarzes Moor, Heidelstein, Rotes Moor zurück zur Wasserkuppe laufen (87 km). Ich werde auf dem Hochrhöner-Rundweg einmal rund um … Mehr Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 1: Unterwegssein statt Schlendern und Schauen

Episode 7: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 5: Was denkt die Natur über Wanderer?

Am fünften Tag schließt sich meine Runde. Vom Roten Moor aus geht es über die Wasserkuppe zurück zu meinem Ausgangspunkt Grabenhöfchen.

Auf diesem Teilstück beschäftigt mich die Begegnung mit dem Roten Moor. Die Schautafeln dort erklären erbarmungslos wie das Moor durch Menschen zerstört wurde. Wie würde die Region aussehen, wenn Entscheidungen nicht ausschließlich durch Menschen getroffen würden? … Mehr Episode 7: Auf dem Hochrhöner rund um die Rhön – Tag 5: Was denkt die Natur über Wanderer?

Draußenleben

1Es ist bereits Anfang Juni, als ich das erste Mal unterwegs bin. Endlich. Das ist meine Art des Draußenlebens. Unterwegssein in meiner Region. Das ist es, wofür ich den Bürojob aufgegeben habe. Ein kleiner Rucksack mit Tagesgepäck, also Tee, Kekse, Notizbuch – hauptsächlich. Und dann raus in den Knüll.Der Winter war auch gut. Ich habe … Mehr Draußenleben

Alcock Tarn (Unterwegs im Lake District)

Wordsworth und die Coffin RouteEin trüb verregneter Sonntagvormittag. Ich verbringe viel Zeit damit, den Ofen anzufeuern, was trotzdem nicht gelingt. Ich habe keine Anzünder mehr und auch Pappe und Papier sind aufgebraucht. Mir selbst ist gar nicht so kalt, aber ich würde gerne die Schuhe trocknen. Pappe ist noch im Auto. Kleines Holz und Papier … Mehr Alcock Tarn (Unterwegs im Lake District)

On my way to Loughrigg Fell (My first Wainwright)

While hiking in the Lake District, I was constantly enveloped in English. Every signpost was in English. Every hiker I met spoke English. So, it happened that I began to speak and think in English as well. Some of the sentences of this text just created themselves in my mind while I walked and I … Mehr On my way to Loughrigg Fell (My first Wainwright)

Mit Wainwright zum Loughrigg Fell (Unterwegs im Lake District)

RydalMeine Hütte in Rydal Hall ist ein unglaubliches Idyll. Selbst Thoreau würde vor Neid erblassen – und sogleich eine weitere Schimpftirade schreiben, dass niemand versteht, so zu leben wie er.Meinen ersten Nachmittag im Lake District nutze ich für einen Ausflug zur Rydal-Cave. Ich habe diese Höhle erst in Wainwrights „Central Fells“ entdeckt. Als ich vor … Mehr Mit Wainwright zum Loughrigg Fell (Unterwegs im Lake District)

Local Wilderness

1The pavement disappears and wild greenery spreads out, before I even reach the outskirts. The book “The Wild Places” comes to mind. It is Robert Macfarlanes search for the last wilderness in Great Britain. After many extreme and remote hikes, he no longer finds the wilderness only at the farthest reaches of the sea, but … Mehr Local Wilderness

Die Wildnis vor der Haustür

1Noch bevor ich auch nur das Ortsschild erreiche, verschwindet der Bürgersteig und wildes Grün macht sich breit. Mir fällt dazu das Buch „Die Karte der Wildnis“ ein. Robert Macfarlane beschreibt darin seine Suche nach der letzten Wildnis Großbritanniens. Nach vielen extremen und entlegenen Wanderungen findet er die Wildnis nicht mehr nur am äußersten Meer, sondern … Mehr Die Wildnis vor der Haustür

Kat Hill „Bothy“ (2024)

1 Ein „Bothy“ ist eine Schutzhütte, die allen Wanderern kostenlos offensteht. Die Hütten sind meist sehr einfach. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser, aber Schutz vor Wind und Wetter. Man kann ein Bothy nicht reservieren und weiß daher nie wie viele Menschen dort an einem bestimmten Tag ebenfalls Zuflucht suchen. Verpflegung bringt jeder selbst … Mehr Kat Hill „Bothy“ (2024)

Im Schwarzen Moor

Es ist verrückt, dass ein einzelner Tag, den ich in der Rhön verbringe, so ein besonderes Ereignis ist. Wenn schon nicht jeder Tag besonders sein kann, so sollte das Besondere dennoch in Wirklichkeit das Normale sein – auch wenn es nicht häufig ist. Das Alltägliche und Belanglose braucht auch seinen Platz. Aber im Kopf, in … Mehr Im Schwarzen Moor

Nature Writing und die Weisheit der Natur

Bei einer Wanderung auf dem Eisenberg wird mir schlagartig klar, welch Unsinn es ist über die Weisheit der Natur zu schreiben. Vieles, was ich aus der Rhön kenne, finde ich auf dem Eisenberg wieder. Ganz besonders meine Lieblings-Witwenblumen. Auch hier sind sie umschwärmt von zahlreichen mir unbekannten Schmetterlingen. Doch während ich in der Rhön stundenlang … Mehr Nature Writing und die Weisheit der Natur

Eisenberg – Meine Wasserkuppe im Knüll

Neben dem Knüllköpfchen ist der Eisenberg die höchste Erhebung der Region. Die Informationen des Naturpark Knüll weisen immer wieder auf den Eisenberg hin. Das macht mich neugierig und ich möchte den Eisenberg kennenlernen. Über die ausgeschilderten Wanderwege sind es für mich bis zum Eisenberg etwa 25 Kilometer. Wenn ich am gleichen Tag wieder zurück nach … Mehr Eisenberg – Meine Wasserkuppe im Knüll

Eva Goris & Claus-Peter Hutter „Federleicht“ (2022)

„Federleicht“ vom Autorenteam Eva Goris und Claus-Peter Hutter ist ein literarisches Sachbuch mit persönlicher Note. Das Buch schildert mehrere Monate im Leben eines konkreten Spatzen und bindet gesonderte Kapitel zur Historie und der Biologie mit ein.Für die Puristen des Nature Writings entspricht „Federleicht“ sicherlich nicht dem geforderten Maß an „Geschichte der menschlichen Naturaneignung“. Wahrscheinlich ist … Mehr Eva Goris & Claus-Peter Hutter „Federleicht“ (2022)

Der kurze Frühling des deutschen Nature Writing

Ich liebe es in den ausführlichen und schön gestalteten Werbebroschüren der großen Bücherketten zu stöbern. Doch so sehr ich auch in den aktuellen Ausgaben nach Titeln des Nature Writings suche, es gibt zu diesem Thema nur noch sehr spärliche Informationen und fast keine Neuerscheinungen mehr. Gerade bei deutschsprachigen Autoren ist es schwierig, etwas zu finden. … Mehr Der kurze Frühling des deutschen Nature Writing

Maria Anna Leenen „Fülle – Die schöpferische Kraft der Natur“ (2022)

1Maria Anna Leenen ist eine Kirchenfrau, die als Eremitin lebt*. In ihrer Klause kümmert sie sich um einige Tiere. In dem Buch „Fülle – Die schöpferische Kraft der Natur“ nimmt sie sich vor, die Natur, Schöpfung, Pflanzen, Tiere zu beschreiben, die vor der eigenen Haustür leben. Das ist ein angenehm entschleunigender Ansatz. Da geht mal … Mehr Maria Anna Leenen „Fülle – Die schöpferische Kraft der Natur“ (2022)

Gerald Klamer „Der Waldwanderer“ (2022)

Am Anfang bin ich begeistert: Welch ein Unterschied zu anderen Wald- und Naturbüchern! Ja, Gerald Klamer läuft im Wald herum, wie andere Autoren auch. Doch sein Blickwinkel ist ein gänzlich anderer. Hier läuft ein Forstwissenschaftler. Einer, der sich auskennt, welcher Baum, wo wie gut wächst und welche Schäden die Bewirtschaftung des Waldes hinterlässt. Nach 60 … Mehr Gerald Klamer „Der Waldwanderer“ (2022)

Elke Loewe & Matthias Holz „Die Wildblumensammlerin“ (2021)

„Die Wildblumensammlerin“ gehört zu einer Reihe von Sammel-Büchern des Rowohlt-Verlages. Außer Wildblumen werden da noch Bäume und Insekten (passt ja gut zu Blumen und Natur) sowie Wolken, Sterne und Strände gesammelt. Was der Verlag sich bei dieser Sammlung, oder ist es vielleicht doch eher ein Sammelsurium, gedacht hat, bleibt unklar.Elke Loewe gelingt es von Anfang … Mehr Elke Loewe & Matthias Holz „Die Wildblumensammlerin“ (2021)

James Rebanks „Mein englisches Bauernleben“ (2021)

James Rebanks beschreibt in „Mein englisches Bauernleben“ sehr anschaulich, wie er versucht, den Hof seiner Eltern aus einer harten Vergangenheit in eine wirtschaftlich profitable Zukunft zu bringen und gleichzeitig dabei die Fehler der modernen Agrarindustrie zu vermeiden. Gerade für einen Nicht-Bauern ist es lehrreich zu sehen, wie viel zu bedenken ist, was geht und was … Mehr James Rebanks „Mein englisches Bauernleben“ (2021)

Klassiker des Nature Writing

Sobald ich eine neue Internet-Seite oder einen vielversprechenden Blog über Nature Writing entdecke, gibt es dort „Klassiker“ oder zumindest „Bestseller“, von denen ich noch nie gehört habe und die Mehrzahl, der mir bisher bekannten Autoren werden dort wiederum mit keinem Wort erwähnt. Ganz ähnlich ist es bei Verlagen oder Festivals, die sich gezielt dem Nature … Mehr Klassiker des Nature Writing

Carsten Kluth „12 Farben Grün“ (2021)

Es beginnt mit einem entlegenen Haus. Der Großvater holzte alle sieben Jahre sein Wäldchen hinter dem Haus als Brennholz ab. Es ist Winter. Ein Freund kommt mit Familie zu Besuch und hilft beim Holz machen. Ein guter Anfang. Diesen Anfang kenne ich aus der Leseprobe, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Nun habe … Mehr Carsten Kluth „12 Farben Grün“ (2021)

Nancy Campbell „Fünfzig Wörter für Schnee“ (2020)

Ich habe das Buch im Spätsommer zufällig entdeckt und sofort gekauft – allein schon wegen des schönen Covers. Aber dann legte ich es zur Seite, bis es kalt genug wurde, um ein Schneebuch zu lesen. Seit Ende November war es nun durchgehend kalt genug und an manchen Tagen lag sogar etwas Schnee. Nach zwei ausgefallenen … Mehr Nancy Campbell „Fünfzig Wörter für Schnee“ (2020)

James Canton „Biografie einer Eiche“ (2020)

In „Biografie einer Eiche“ beschreibt James Canton über den Zeitraum von etwa zwei Jahren seine Gedanken und Erlebnisse zu verschiedenen Eichen.Etwas weniger Absolutheitsanspruch (Weisheit der Eichen und sonst keine anderen Bäume) hätten dem Buch gutgetan. Auch werden als Quellen eher Gedichte aus dem 15 Jahrhundert verwendet und kaum Studien der aktuellen Forschung. Gibt es in … Mehr James Canton „Biografie einer Eiche“ (2020)

Novembergarten mit allen Sinnen

Sonniger November Beim Übergang vom Oktober zum November zeigte sich die gruselige Seite des Spätherbstes. Nasskalt und windig. Die Zeitumstellung brachte noch mehr Dunkelheit. Für ein paar Tage sind nun Sonne und Farbe noch einmal zurückgekehrt. Es tut so gut draußen zu sein. Der Winter wird lang und dunkel genug. Umso wichtiger ist es, jetzt … Mehr Novembergarten mit allen Sinnen

Robert Macfarlane „Im Unterland“ (2020)

Endlich lese ich nun ein Buch des „großen“ Robert Macfarlane. Er ist wirklich einer der präsentesten Naturschreiber und wenn das Buch eines talentierten Neulings beworben werden soll, dann bekommt es ein Vorwort von Robert Macfarlane.Nach zahlreichen anderen Büchern bin also auch ich bei ihm angekommen. Nicht dass ich ihn auf meiner Leseliste mutwillig nach hinten … Mehr Robert Macfarlane „Im Unterland“ (2020)

Helen Macdonald „Abendflüge“ (2020)

1Im Vorwort beschreibt Helen Macdonald den Begriff der Wunderkammer: Im 16. Jahrhundert in Mode gekommene Sammlungen von sehr unterschiedlichen Dingen, die gemeinsam in einem verzierten Holzkasten aufbewahrt wurden und von den Betrachtern nicht nur von Ferne angesehen wurden (wie in heutigen Museen), sondern mit allen Sinnen ertastet, erfühlt und gewogen wurden. Genau solch eine Wunderkammer … Mehr Helen Macdonald „Abendflüge“ (2020)

Lucy F. Jones „Die Wurzeln des Glücks“ (2020)

Lucy F. Jones zeigt auf vielfältige Weise, wie die Natur uns Menschen körperlich und geistig gesund erhält. Eigentlich sind die Zusammenhänge klar und deutlich. Dennoch zeigt sie ebenso klar auf, wie schwer wir Menschen uns damit tun, die heilende Wirkung eines Waldspaziergangs oder selbst eines Großstadtparks anzuerkennen. Ist es wirklich berechtigt, dass Ärzte für die … Mehr Lucy F. Jones „Die Wurzeln des Glücks“ (2020)

Dara McAnulty „Tagebuch eines jungen Naturforschers“ (2020)

Mit nur 14 Jahren fing Dara McAnulty an, dieses Buch zu schreiben. Ein Buch, in dem ungewöhnliche Sätze wie „Mein Inneres explodiert, Worte schießen in mich hinein, hageln herab“ vorkommen, aber auch zahlreiche mir bisher unbekannte Vogelarten und Geheimverstecke für Erinnerungen.Das Buch ist in Jahreszeiten unterteilt und beginnt mit dem Frühling. Die Naturerlebnisse der einzelnen … Mehr Dara McAnulty „Tagebuch eines jungen Naturforschers“ (2020)

Gerhard Trommer „Der Blechkisten-Nomade“ & „Niemandland“(2019)

Der Blechkisten-Nomade Der Blechkisten-Nomade ist ein Bericht über eine Reise in die USA. Die Reise fand 1983 statt und führte hauptsächlich durch verschiedene Nationalparks. Der Text ist ein eigenständiger Teil des Buches „Niemandland“. Hey, es gibt sie doch, richtig gute zeitgenössische Naturliteratur! Sogar auf Deutsch und nicht einmal ein Vorwort von Robert Macfarlane. Eine ganz … Mehr Gerhard Trommer „Der Blechkisten-Nomade“ & „Niemandland“(2019)

Sylvain Tesson „Der Schneeleopard“ (2019)

Nach „Der gefrorene Fluss“ (James Crowden) ist „Der Schneeleopard“ von Sylvain Tesson das zweite der insgesamt drei Schneeleoparden-Bücher in meinem Regal. Als drittes liegt noch „Auf den Spuren des Schneeleoparden“ von Peter Matthiesen auf dem Lesestapel. Mit „La panthère des neiges“ wählt Sylvain Tesson 2019 den genau gleichen Titel wie Peter Matthiesen 40 Jahre zuvor: … Mehr Sylvain Tesson „Der Schneeleopard“ (2019)

Katherine May „Auf wilden Pfaden“ (2018)

Eine Sammlung von Wanderwochenenden auf matschigen Wegen. Als ich die Beschreibung las, dachte ich sie würde den gesamten Weg wandern. So als Wanderung mit Übernachtungen und sich auf den Weg machen und nach zahlreichen Tagen am Ziel ankommen. Dem ist leider nicht so. Katherine May macht immer wieder Wochenendausflüge zu dem Küstenweg „South West Coast … Mehr Katherine May „Auf wilden Pfaden“ (2018)

John Lewis-Stempel „Im Wald – Mein Jahr im Cockshutt Wood“ (2018)

Zu fast jedem Tag macht Lewis-Stempel seine Notizen. Alles liest sich sehr unaufdringlich. Wie nebenbei berichtet er, welche Tiere ihm begegnet sind und was sonst so los war in seinem Wald.   Doch von Anfang an: Eigentlich sitze ich am Frühstückstisch und um mich herum beginnt langsam der neue Tag. Ich mag es, den Tag … Mehr John Lewis-Stempel „Im Wald – Mein Jahr im Cockshutt Wood“ (2018)

Die Bank im Wald

Hey toll, ein Schild weist auf eine Bank mit Blick auf den Pommer hin. Das Schild sieht fast wie selbstgemalt. Ich bin gespannt und freue mich auf die Abwechslung. Nach wenigen Schritten stehe ich neben einer moosbewachsenen Bank im beginnenden Zerfall. Vor der Bank eine Fläche von fünf mal fünf Metern. Ringsherum hohe Sträucher. Die … Mehr Die Bank im Wald

Goldgelb – Unkraut – Kamille

Ich laufe entlang sommerlicher Getreidefelder. Die Ähren sind goldgelb. Zumindest rechts des Weges. Einige wenige Wildkräuter ragen pittoresk aus dem Meer von Ähren. Auf der anderen Seite des Weges, die gleichen Ähren, aber durchsetzt von zahlreichen Disteln und Kornblumen. Ist das eine Feld „normal“ und das andere liegt brach? Vom letzten Jahr ist genug Saatgut … Mehr Goldgelb – Unkraut – Kamille

Sommer (Ersatznotizbuch)

Blitzeblauer, sonnigtrockener Sommer. Als ich loslaufe, zieht plötzlich eine einzige kräftig dunkle Wolke auf und mir fällt das für den Nachmittag vorhergesagte Gewitter ein. Hätte ich doch die Regenjacke einpacken sollen? Ich hatte mir auch einmal vorgenommen, immer einen leichten Schal oder einen dünnen Wollpullover im Rucksack zu haben. Bei dem Vorsatz ist es wohl … Mehr Sommer (Ersatznotizbuch)

Es gibt gar keinen Malstein (Malstein 2)

Nach einer ganzen Weile führt der Weg bergab zu einer pittoresk verfallenen Bank. An den umliegenden Bäumen empfängt mich ein ganzes Wimmelbild von alten, neuen und handgeschriebenen Wegweisern. Einer fällt mir besonders auf „Wanderparkplatz Lichte 7 Km“. Dort komme ich her. Vor dort aus waren es 6,8 Km bis zum Malstein. Irgendwo in dem Wald, … Mehr Es gibt gar keinen Malstein (Malstein 2)

Nancy Campbell „The Library of Ice” (2018)

Ein ganz anderes Schreiben über Natur und ein so beeindruckendes Buch! Auf eine Einleitung mit persönlichen Erlebnissen als Museumsschreiberin in Upernarvik folgen Expeditionsberichte vom Südpol und der Nordwestpassage, aber auch ein wissenschaftliches Kapitel über Robert Boyle (1626–1692) und dessen wissenschaftlichen Forschungen zum Thema Eis. Nancy Campbell schreibt in erster Linie über Eis – und doch … Mehr Nancy Campbell „The Library of Ice” (2018)

Natasa Kramberger „Verfluchte Misteln“ (2018)

Eine ungewöhnliche Sprache, die auf den ersten Seiten fröhlich und unkonventionell klingt. Bald darauf erinnert sie an einen Workshop im Creative Writing. Und wieder ein paar Seiten später ist es einfach nur mühsam zu lesen. Laut Klappentext erzählt Kramberger „In poetischer Sprache und mit feinem Humor (…) von einer Protagonistin, die einen Bauernhof übernimmt und … Mehr Natasa Kramberger „Verfluchte Misteln“ (2018)

John Lewis-Stempel „Das geheime Leben der Eule“ (2017)

„Das geheime Leben der Eule“ ist ein schmaler Band von gerade einmal 103 Seiten, der sich an einem Wochenende lesen lässt. Der eigentliche Text beginnt auf Seite 11. Dazu gibt es zahlreiche leere Seiten und eigene Blätter für den Kapitelanfang. Es mögen also etwa 70 Seiten Text bleiben. Die Eule ist das erste einer ganzen … Mehr John Lewis-Stempel „Das geheime Leben der Eule“ (2017)

Hasenstrauch 3

Waldschilder – Schilderwald Der Wegweiser Hasenstrauch III zeigt tatsächlich zehn Beschilderungen der unterschiedlichsten Typen.Offensichtlich befinde ich mich an einem Knotenpunkt zahlreicher Wegstrecken. Angefangen von X2 und X9 in schlichtem schwarz-weiß. Bis zum allumfassend unverständlichem „Knüll“. Ein Autobahnkreuz ist deutlich übersichtlicher und geradezu langweilig gegen diese Vielfalt. Elfenwald Doch wer weiß, vielleicht ist es kein Wegweiser, … Mehr Hasenstrauch 3

Winterspuren

Die ersten zwei Kilometer von Hülsa zum Knüllköpfchen kenne ich mittlerweile bei ganz unterschiedlichen Witterungen. Heute hat der Winter das Land endgültig freigegeben, aber seine Spuren sind trotzdem noch sichtbar. Eis und Frost brechen den Belag des Weges auf. Jedes Jahr ein wenig mehr. Die Risse schlängeln sich durch den Asphalt wie ein Regenwurm in … Mehr Winterspuren

Endlich Frühling

Ich freue mich über jede Blüte am Wegesrand. Ich bin sogar etwas stolz darauf, mehr und mehr dieser Blüten auch benennen zu können und zu wissen, ob sie an anderer Stelle des Knülls bereits blühen. Die letzten Blüten des Scharbockskrauts blühen hier oben, wo der Wind über die offene Landschaft fegt. Im eigenen Garten sind … Mehr Endlich Frühling

Mein Baum

Mein Baum empfängt mich zum dritten Versuch, endlich bis zum Knüllköpfchen zu laufen. Der Baum zeigt mir, wie deutlich der Unterschied zwischen Foto und Auge ist. Ich bin jedes Mal begeistert von diesem Baum. Jedes Mal mache ich ein weiteres Foto. Jedes Mal ärgere ich mich zu Hause über das rostige Verkehrsschild. Das Auge sieht … Mehr Mein Baum

Robert Macfarlane „Karte der Wildnis“ (2017)

Der Ausgangspunkt des Buches ist der Blick über eine Landschaft, die immer mehr von Industriegebieten, Neubausiedlungen und Umgehungsstraßen geprägt wird. Grünflächen jedweder Art sind auf dem Rückzug. Sie verschwinden aus den verschiedensten Gründen. Wobei es in diesem Buch nicht um die „gute Natur“ und das „böse Industriegebiet“ geht. Es ist eine neutrale Feststellung: Natur wird … Mehr Robert Macfarlane „Karte der Wildnis“ (2017)

Der Wald erwacht

Leuchtend grüne Blätter an den gerade noch lichten Bäumen. Überall ist es nun MaiBuchenGrün. Aber hat der Wald wirklich geschlafen? Oder ist das nur das, was ich als Mensch wahrnehme? Seit Monaten kenne ich den Wald nur von kurzen Begegnungen. Meist nur einzelne Bäume und die auch nur vom Blick durch Fenster neben dem warmen … Mehr Der Wald erwacht

Malachy Tallack „60 Grad Nord“ (2016)

Schon als 16-jähriger hat Malachy Tallack den Traum, dem 60. Breitengrad, der die Shetland-Inseln durchquert, so lange um die Welt zu folgen, bis er wieder auf den Shetlands ankommt. In seinem Buch „60° Nord“ beschreibt er die Reise, die er schließlich entlang dieses Breitengrades unternommen hat.Es bleibt unklar, wie viele Jahre zwischen dem Traum und … Mehr Malachy Tallack „60 Grad Nord“ (2016)

John Lewis-Stempel „Ein Stück Land“ (2014)

Sonntagmorgen. Ich sitze bei einer ersten Kanne Tee und lese „Ein Stück Land“ von John Lewis-Stempel. Im Buch ist gerade Sommer. Lewis-Stempel mäht seine Wiese von Hand, weil der Balkenmäher kaputt ist. Eine berührende Schilderung der Freude und zugleich der Mühe dieser Arbeit. Lewis-Stempel mag sein Land. Es gibt ihm Ruhe und Kraft. Das ist … Mehr John Lewis-Stempel „Ein Stück Land“ (2014)

Robin Wall Kimmerer „Geflochtenes Süßgras“ (2013)

1Robin Wall Kimmerer taucht in „Geflochtenes Süßgras“ tief in die Geschichte der indigenen Völker Nordamerikas ein. Sie macht an vielen Beispielen deutlich, auf welche Weise indigene Völker die Natur um sie herum wahrnehmen und mit ihr leben. Im Gegensatz zu den europäischen Einwanderern verstanden die Ureinwohner sich als Teil der Natur, von der sie Nahrung … Mehr Robin Wall Kimmerer „Geflochtenes Süßgras“ (2013)

Susanne Wiborg „Bin im Garten“ (2013)

1Meine Liebe zur Natur kommt aus dem Wald. Aber das Lesen über die Natur begann erst mit Büchern über den Garten. Es waren auch ein paar ToDo-Bücher dabei, aber schon immer mag ich lieber die erzählenden Gartenbücher. Eines davon ist „Bin im Garten“ von Susanne Wiborg. Im Nachhinein wird mir nun klar, dass ich das … Mehr Susanne Wiborg „Bin im Garten“ (2013)

Zurück auf dem erdigbraunen Feldweg

… merke ich wie sehr mich die winterliche Aura Schnees umhüllt hatte. Der erste Gedanke dazu war sogar „gefangen genommen“, aber das stimmt nicht. Es ist kein Fesseln, kein Festhalten gegen den eigenen Willen. Es geschieht unmerklich und folgt der eigenen Faszination. Erst jetzt, bei der Rückkehr in den beginnenden Frühling, wird klar, wie besitzergreifend … Mehr Zurück auf dem erdigbraunen Feldweg

Noch immer ist es Winter (Hasenstrauch 3)

Ein zweites Mal mache ich mich auf die Suche nach dem fehlenden Stück meiner Vorstellung zwischen Silberberg und Knüllköpfchen. Noch immer ist es bitterkalt. Doch heute fast ohne Schnee. In sonniger Kälte läuft es sich viel angenehmer als über verschneiten Weg. Ganz gleich wie pittoresk Schneelandschaften auf Fotos aussehen. Und doch dauert es eine ganze … Mehr Noch immer ist es Winter (Hasenstrauch 3)

Nicht jedes Buch mit Natur ist NatureWriting – Heiða Guðný Ásgeirsdóttir und Smilla Jaspersen

Ich möchte gerne über Heida schreiben, weil ich es beeindruckend finde, was sie erreicht hat und weil ich die Landschaften in Nordeuropa mag. Beim Lesen finde ich einige Vergleiche zu den Büchern, die ich schon vorgestellt habe:– Heida kämpft und renoviert ihren Hof wie James Rebanks in „Mein englisches Bauernleben“.– Sie hat den Mut, auch … Mehr Nicht jedes Buch mit Natur ist NatureWriting – Heiða Guðný Ásgeirsdóttir und Smilla Jaspersen

Olivia Laing „Zum Fluss“ (2011)

Olivia Laing schreibt einfach drauflos. Ich bin überrascht wie sehr sie aus einer ganz alltäglichen Ich-Perspektive schreibt. Bei meinen eigenen Texten bin ich oft unsicher, wie sehr ich das ICH benutzen kann. Muss der Text nicht einen Plot haben und muss der Erzähler nicht diese und jene Eigenschaften und Perspektiven einbeziehen? So erlebe ich es … Mehr Olivia Laing „Zum Fluss“ (2011)

Der Puderzuckerschnee knirscht unter meinen Schritten

Es ist Winter geworden. Ein tiefer kalter Wintertag. Die Sonne glitzert im Schnee. Große blättrige Schneekristalle säumen den Weg. Ich erkunde ein neues Puzzleteil für meine Knüllwanderungen. Damit ich nicht jedes Mal den Weg wieder von vorne laufen muss, habe ich mir eine leicht erreichbare Zwischenstation gesucht. Von dort laufe ich das verbleibende Stück zur … Mehr Der Puderzuckerschnee knirscht unter meinen Schritten

Ilga Eger „Ein Jahr im Garten“ (2007)

Schon immer faszinieren mich Bücher, denen es mit den ersten Sätzen, den ersten zwei, drei Seiten, gelingt eine Stimmung so mit Worten lebendig werden zu lassen, dass ich nicht nur diese Worte lese, sondern selbst mitten in der geschilderten Szene bin. Solch ein Buch ist Ilga Egers „Ein Jahr im Garten“. Wer nach den ersten … Mehr Ilga Eger „Ein Jahr im Garten“ (2007)

Novemberherbst

Der Novemberherbst hat sich eingeschlichen. Statt milder Herbstsonne und letztem Picknick gibt es immer öfter nebeltrübe und frostige Tage. Heute ist also die Zeit für die depressive Seite des Herbstes, denke ich mir. Bis ich – nach ausführlichem Frühstück und der zweiten Kanne Tee – allerdings losgehe, ist der morgendliche Frost verschwunden und selbst der … Mehr Novemberherbst

Kraniche

Den ganzen Tag schon höre ich die Zugvögel, ohne sie auch tatsächlich zu sehen. Langsam frage ich mich, ob ich sie wirklich da sind, in der Luft über mir, oder ob nur ich sie höre. Der Tag und der blaue Himmel passen perfekt zu einem Schwarm Kraniche. In einem weitgeschwungenen Pfeil ziehen sie ihre Bahn … Mehr Kraniche

Ich schaue dem Laub beim Fallen zu

Ein breiter langer Weg durch den Wald. Schon dick mit buntem Laub bedeckt. Ich bleibe stehen und schaue dem Laub beim Fallen zu. Ich höre, wie es ganz sacht auf dem Boden ankommt. Vorsichtig, um nicht alles gleich plattzutrampeln, gehe ich weiter und halte nach besonderen Exemplaren Ausschau. Ohne groß nachzudenken, suche ich nach den … Mehr Ich schaue dem Laub beim Fallen zu